Integrationskompass

Grußwort

Kai Klose
Kai Klose

Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung
Kai Klose

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Hessische Landesregierung verfolgt ehrgeizige Ziele in der hessischen Integrationspolitik.

Als Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung werde ich im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit Staatsminister Stefan Grüttner engagiert an der Umsetzung arbeiten.

Rund 30 Prozent aller Hessinnen und Hessen haben einen Migrationshintergrund, sind also selbst im Ausland geboren oder haben mindestens ein zugewandertes Elternteil. Bei den unter 6-jährigen liegt der Anteil sogar bei 50 Prozent. Diese Zahlen machen deutlich, dass Migration eine Realität und mittlerweile eine Normalität in unserem vielfältigen Land ist. Damit ist Integration ein Thema, das die Zukunftsfähigkeit unseres Landes bestimmen und in den nächsten Jahren in der Priorität noch weiter nach oben rücken wird.

Leitmotiv hessischer Integrationspolitik ist, die Vielfalt der Gesellschaft in unserem Land anzuerkennen und den Bürgerinnen und Bürgern in ihrer Unterschiedlichkeit gleiche Chancen zu bieten. Im Einzelnen bedeutet dies:

Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich jeder Mensch, unabhängig von Herkunft und Religion, entfalten, an der Gesellschaft teilhaben und selbst zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen kann.

Eine Willkommens- und Anerkennungskultur soll überall spürbar werden. Auch mit der interkulturellen Öffnung wollen wir zugewanderten Menschen die Integration in unsere Gesellschaft erleichtern.

Diskriminierung und Rassismus treten wir entschieden entgegen. Die diesbezüglichen Anstrengungen der Landesregierung haben wir in einer Antidiskriminierungsstelle gebündelt.

Eine erfolgreiche Integrationspolitik setzt eine Öffnung auf beiden Seiten voraus – bei denjenigen, die nach Hessen kommen, ebenso wie bei jenen, die schon seit Jahren hier leben. Dieses Verständnis müssen wir vorleben, aber auch in den verschiedenen Bereichen des Landes vertiefen bzw. wecken. Alteingesessene und Zugewanderte müssen vor Ort zu einem guten Miteinander finden. Grundlage hierfür ist die Werteordnung unseres Grundgesetzes.

Das Erlernen der deutschen Sprache ist maßgeblicher Bestandteil zur Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft. Dieses Thema wird weiterhin eine zentrale Aufgabe der hessischen Integrationspolitik sein.

Für diese Ziele werde ich mich als Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung intensiv einsetzen.

Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der sowohl die Menschen mit Migrationshintergrund als auch die sogenannte Aufnahmegesellschaft einbezieht. Daher mein Aufruf: Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, unsere Gesellschaft weiter zu entwickeln und eine Integrationskultur zu leben! Auf diesem Weg der gemeinsamen Identitätsfindung brauchen wir Sie alle, die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.

Ihr
Kai Klose
Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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